Traktat
Aufgabe vom 24. Mai 2005
Wählen Sie einen Begriff aus dem Begriffskalender und begründen Sie Ihre Wahl!
Ich habe den Begriff vom 15. Mai 2005 gewählt. Der Grund dafür ist, dass mich als erstes das Bild ansprach und ich dadurch Interesse für den Text entwickelte. Beim Durchlesen des Textes wurde mir dann klar, dass ich diesen Begriff wähle, weil ich seit langem dieselben Gedanken habe, wie sie dort aufgeführt sind. Vor allem, was “Mode-Krankheiten” angeht.
Schreiben Sie ein Traktat über die Intuition!
Wie auch viele andere konnte ich anfangs nichts mit “Traktat” anfangen können, aber als ich dann im Internet danach suchte, habe ich ein paar gute Erklärungen gefunden.
Ein Traktat ist eine Abhandlung, die keinen wissenschaftlichen Anspruch hat, aber die betreffenden Ideen allgemein verständlich und mit großer Überzeugungskraft darstellt. Zusätzlich wird bei einem Traktat keine literarisch elegante Gestaltung erwartet. (Traktat und Was ist ein Traktat)
Bevor ich nun anfange den Traktat zu schreiben, möchte ich die Aufgabe für mich eindeutiger formulieren.
Schreiben Sie ein Traktat über die Intuition, die Sie bei der Wahl des Begriffes hatten.
Hyperaktivität gibt es erst seit ein paar Jahren. Vorher hat nie einer diese “Krankheit” diagnostiziert. Kaum ist ein Kind aktiver als die anderen, wird es gleich als hyperaktiv abgestempelt. Aber wer sagt denn, dass die anderen Kinder “normal” sind? Sind diese vielleicht nicht aktiv genug, so dass nur der angeblich Hyperaktive unter den anderen auffällt und deshalb als krank zählt? Warum muss man die Aktivität eines Kindes mithilfe von Medikamenten, wie zum Beispiel Ritalin, unterdrücken? Hat nicht jeder das Recht darauf so aktiv zu sein wie er möchte? Teilweise werden als hyperaktiv geltende Kinder als behindert eingestuft. Sie kommen dann auf eine Behindertenschule. Durch diese Einstufung wird ihnen die ganze Zukunft als “normaler” Mensch genommen. Auch Erwachsene sind häufig unruhig und nicht ausgelastet. Sie treiben dafür intensiv Sport. Wer hindert sie daran? Werden sie auch mit Ritalin vollgestopft? Sind diese behindert? Es sollten die Lehrer, Eltern und andere Mitmenschen den Umgang mit solchen Kindern üben, aber nicht die Kinder verbiegen, damit sie einfacher im Umgang sind.
Galt der Zappelphilipp aus dem Struwelpeter-Buch auch als hyperaktiv? Hätte man ihm auch Ritalin geben sollen?
Die einzigen, die von der Ruhigstellung profitieren sind die Mitmenschen, weil sie nicht mit einem Zappelphilipp zurechtkommen müssen und die Pharmazie, die die Medikamente verkaufen kann und daran verdient. Der Aktive kann aber nicht so leben, wie er möchte.
Auch in den 80ern gab es schon eine “Mode-Krankheit”. Fast jedes Kind bekam eine Zahnspange. Die Zahnärzte fanden dafür immer irgendeinen Grund. Alle Kinder, die man auf der Straße sah, trugen eine Zahnspange. Es gab sie sogar in allen Farben und mit Motiven. Die Kinder gaben mit ihren Zahnspangen richtig an. Die Kinder, die aber keine Zahnspange hatten, fühlten sich ausgeschlossen, weil sie nicht mitreden konnten. Und haben gedrängt auch eine zu bekommen. Sehr viele Zahnärzte haben dann auch sofort, obwohl keine medizinische Notwendigkeit vorlag, eine verschrieben um die Kinder zufriedenzustellen und selbst Geld zu verdienen . Heute sind es längst nicht mehr so viele. Woran liegt das? Haben die Kinder jetzt bessere Zähne? Nein, es war nur eine Mode.
Sicherlich gibt es noch mehr Mode-Krankheiten, die in Wirklichkeit keine Krankheiten sind, die nur kurze Zeit auftreten. Man sollte sich jedoch darüber Gedanken machen, ob es tatsächlich eine ernstzunehmende Krankheit ist und ob die Behandlung dieser Krankheiten wirklich notwendig ist. Auch Medizinern sollte man nicht blind vertrauen.
Erst denken, dann handeln!
Wählen Sie einen Begriff aus dem Begriffskalender und begründen Sie Ihre Wahl!
Ich habe den Begriff vom 15. Mai 2005 gewählt. Der Grund dafür ist, dass mich als erstes das Bild ansprach und ich dadurch Interesse für den Text entwickelte. Beim Durchlesen des Textes wurde mir dann klar, dass ich diesen Begriff wähle, weil ich seit langem dieselben Gedanken habe, wie sie dort aufgeführt sind. Vor allem, was “Mode-Krankheiten” angeht.
Schreiben Sie ein Traktat über die Intuition!
Wie auch viele andere konnte ich anfangs nichts mit “Traktat” anfangen können, aber als ich dann im Internet danach suchte, habe ich ein paar gute Erklärungen gefunden.
Ein Traktat ist eine Abhandlung, die keinen wissenschaftlichen Anspruch hat, aber die betreffenden Ideen allgemein verständlich und mit großer Überzeugungskraft darstellt. Zusätzlich wird bei einem Traktat keine literarisch elegante Gestaltung erwartet. (Traktat und Was ist ein Traktat)
Bevor ich nun anfange den Traktat zu schreiben, möchte ich die Aufgabe für mich eindeutiger formulieren.
Schreiben Sie ein Traktat über die Intuition, die Sie bei der Wahl des Begriffes hatten.
Hyperaktivität gibt es erst seit ein paar Jahren. Vorher hat nie einer diese “Krankheit” diagnostiziert. Kaum ist ein Kind aktiver als die anderen, wird es gleich als hyperaktiv abgestempelt. Aber wer sagt denn, dass die anderen Kinder “normal” sind? Sind diese vielleicht nicht aktiv genug, so dass nur der angeblich Hyperaktive unter den anderen auffällt und deshalb als krank zählt? Warum muss man die Aktivität eines Kindes mithilfe von Medikamenten, wie zum Beispiel Ritalin, unterdrücken? Hat nicht jeder das Recht darauf so aktiv zu sein wie er möchte? Teilweise werden als hyperaktiv geltende Kinder als behindert eingestuft. Sie kommen dann auf eine Behindertenschule. Durch diese Einstufung wird ihnen die ganze Zukunft als “normaler” Mensch genommen. Auch Erwachsene sind häufig unruhig und nicht ausgelastet. Sie treiben dafür intensiv Sport. Wer hindert sie daran? Werden sie auch mit Ritalin vollgestopft? Sind diese behindert? Es sollten die Lehrer, Eltern und andere Mitmenschen den Umgang mit solchen Kindern üben, aber nicht die Kinder verbiegen, damit sie einfacher im Umgang sind.
Galt der Zappelphilipp aus dem Struwelpeter-Buch auch als hyperaktiv? Hätte man ihm auch Ritalin geben sollen?
Die einzigen, die von der Ruhigstellung profitieren sind die Mitmenschen, weil sie nicht mit einem Zappelphilipp zurechtkommen müssen und die Pharmazie, die die Medikamente verkaufen kann und daran verdient. Der Aktive kann aber nicht so leben, wie er möchte.
Auch in den 80ern gab es schon eine “Mode-Krankheit”. Fast jedes Kind bekam eine Zahnspange. Die Zahnärzte fanden dafür immer irgendeinen Grund. Alle Kinder, die man auf der Straße sah, trugen eine Zahnspange. Es gab sie sogar in allen Farben und mit Motiven. Die Kinder gaben mit ihren Zahnspangen richtig an. Die Kinder, die aber keine Zahnspange hatten, fühlten sich ausgeschlossen, weil sie nicht mitreden konnten. Und haben gedrängt auch eine zu bekommen. Sehr viele Zahnärzte haben dann auch sofort, obwohl keine medizinische Notwendigkeit vorlag, eine verschrieben um die Kinder zufriedenzustellen und selbst Geld zu verdienen . Heute sind es längst nicht mehr so viele. Woran liegt das? Haben die Kinder jetzt bessere Zähne? Nein, es war nur eine Mode.
Sicherlich gibt es noch mehr Mode-Krankheiten, die in Wirklichkeit keine Krankheiten sind, die nur kurze Zeit auftreten. Man sollte sich jedoch darüber Gedanken machen, ob es tatsächlich eine ernstzunehmende Krankheit ist und ob die Behandlung dieser Krankheiten wirklich notwendig ist. Auch Medizinern sollte man nicht blind vertrauen.
Erst denken, dann handeln!
MiriamF - 26. Mai, 13:53
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