Eine philosophische Geschichte zu dem Panoramabild Flensburg-Solitüde Strand
Wenn ich das Bild betrachte und keine Möglichkeit habe diese Gegend in der Realität anzusehen oder mich nicht bei anderen Menschen in dem Zeitraum der Betrachtung des Bildes erkundigen kann, stelle ich mir die Frage, wie viele Steine dort wohl von Menschenhand aufgeschichtet wurden. Es sind sehr viele, aber wie viele? Und vor allem, wer hat sie dort hingelegt. Auch der weiße Sandstrand ist sehr groß, wie viele Sandkörner sind es? Welche Sedimente sind noch in dem Sand zu finden? Bei dem Blick über die Förde stelle ich mir die Frage, welche Fischsorten dort wohl schwimmen. Wohin wollen die vielen Segelschiffe? Sind es Urlauber oder Einheimische? Sind an Bord welche, die seekrank werden oder sind auch Tiere mit an Bord? Wie warm ist das Wasser? War das Wasser am Vortag auch schon so ruhig oder waren dort mehr Wellen? Auch eine Seebrücke finde ich auf dem Bild. Legen dort auch Schiffe an, wenn ja, wie groß sind sie und wohin fahren sie? Blicke ich in die Ferne, entdecke ich auf der anderen Seite der Förde auch Festland. Wer dort wohl wohnt? Weit voraus sehe ich einen Funkturm. Was wird von dort aus gesendet? Der strahlend blaue Himmel verspricht gutes Wetter, die wenigen Wolken stören dort auch nicht, aber wenn an diesem Tag schon Wolken waren, waren es am nächsten Tag noch mehr oder verziehen sie sich komplett?
Auf all diese Fragen werde ich in dieser Situation keine Antworten bekommen, doch trotzdem fühlte ich mich bei der Bildbetrachtung so, als würde ich tatsächlich dort im Sand sitzen und die Umgebung genießen.
Auf all diese Fragen werde ich in dieser Situation keine Antworten bekommen, doch trotzdem fühlte ich mich bei der Bildbetrachtung so, als würde ich tatsächlich dort im Sand sitzen und die Umgebung genießen.
MiriamF - 21. Mai, 16:08
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