Veranstaltung vom 10. Mai 2005
Titel der Veranstaltung vom 10. Mai 20005: Typischer Fall von Denkste
Man denkt, das Gehirn steuert das Denken genauso wie das Atmen. Dieses ist aber nicht der Fall.
Test:
1. Schreibe ich regelmäßig eigene Texte?
2. Male, zeichne oder gestalte ich regelmäßig räumlich?
3. Komponiere ich regelmäßig?
4. Spiele ich seit meiner frühen Kindheit ein Instrument und dieses leidenschaftlich?
5. Betreibe ich leidenschaftlich Mathematik?
6. Interessiere ich mich seit meiner Schulzeit wissenschaftlich und forsche?
7. Bringe ich seit meiner Kindheit sportliche Leistungen und trainiere ich regelmäßig?
Hat man mindestens eine Frage mit JA beantwortet, geht man mit offenen Augen durch die Welt und hat das Vermögen Sachen zu durchschauen. Man erfasst mit dem inneren Auge
Philosophie ist also eine Art Sehschulung
Was hindert uns am Denken?
Hindert uns die eigene Vernunft? Nein, der Vernunft begegnen wir erst beim Denken.
Hindert uns die eigene Seele? Nein, der Ort des Denkens wird nicht gefunden.
Laut Nietzsche ist das Denken gleich der Ernährung, wer nicht denkt, lässt sein Gehirn verhungern.
Die Philosophie und die Mathematik bilden die kürzeste neuronale Strecke. Notwendige Bilder tauchen blitzartig auf, so dass das Gehirn hochempfindlich sein muss, um diese Bilder noch zu erfassen.
Wer denken will, muss das Gehirn neu aktivieren. Philosophieren kann man nicht lernen, man muss es reaktivieren.
Die Einführung in die Philosophie ist die Rückkehr in die Kindheit.
Philosophieren heißt:
Begegnung mit der Natur
Sehen, was die Natur zeigt
Hören, was die Natur sagt
Empfinden, was die Natur mitteilt.
Denken lernen können wir nur durch Denken, dabei hilft die Phantasie.
Gedankenlabor/ eigene Phantasiewerkstatt
Man stelle sich vor, dass man sich urplötzlich in einer 2-dimensionalen Welt befindet, man ist also Bestandteil eines Bildes. Die Aufgabe ist es eine Art der Fortbewegung zu finden.
Falls man sich noch nicht fortbewegt hat, hilft es die Situation zu zeichnen.
Immer noch in der 2-Dimensionalität gefangen? Dann einfach die Situation nur mit Strichen zeichnen.
Sucht man immer noch, hat die kindliche Hartnäckigkeit eingesetzt.
Was ist eine Frage?
Eine gute Frage ist die halbe Antwort.
Fragen setzen normalerweise eine Antwort voraus, doch die gewöhnlichen Fragen sind Erkundigungen (Wie spät ist es? Woher kommst du? etc.) Ein Philosoph erkundigt sich nicht, sondern sucht nach Antworten, die es aber nicht gibt.
Kinder fragen von Anfang an philosophisch. Sie sind auf der Suche, unaufhörlich fragend unterwegs, um die Welt zu verstehen. Die kindliche Frageart wird von den Erwachsenen häufig missverstanden. Kinder fragen nämlich Wieso? Warum? Weshalb?, die Erwachsenen erklären aber in die Was?-Richtung.
Thales und die Geburt der Philosophie
Thales hat sich das kindliche Fragen bewahrt. Er hat am 28. Mai 584 vor unserer Zeitrechnung als erster die Sonnenfinsternis berechnet. Dieser Tag ist der Geburtstag der Philosophie. Thales entdeckte Gesetzmäßigkeiten und dadurch sind Dinge vorhersehbar.
So gibt es zum Beispiel den Satz des Thales.
Dieser Satz sagt: Liegt ein Eckpunkt C eines Dreiecks auf dem Kreis, der die Seite AB zum Durchmesser hat, so hat das Dreieck bei C einen rechten Winkel.

Thales wurde von allen für einen Träumer gehalten, weil er von Dingen spricht, die keiner versteht.
Philosophen gelten als weltfremd und sind nicht alltagstauglich. Sie gucken in die Ferne und stolpern über Dinge, die vor ihnen liegen. Auffällig ist auch die geistige Abwesenheit. Oft pflegen sie auch dieses Verhalten um ihre Ruhe zu haben.
Um philosophieren zu können, müssen wir uns mit unserer eigenen Geschichte auseinander setzen.
Thales hat die Liebe und Weisheit verbunden, denn wer nicht lieben kann, kann auch nicht weise sein.
“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“
Der Weg zur Weisheit ist das Lernen und der Weg zur Liebe ist das schöpferische Gestalten.
Man denkt, das Gehirn steuert das Denken genauso wie das Atmen. Dieses ist aber nicht der Fall.
Test:
1. Schreibe ich regelmäßig eigene Texte?
2. Male, zeichne oder gestalte ich regelmäßig räumlich?
3. Komponiere ich regelmäßig?
4. Spiele ich seit meiner frühen Kindheit ein Instrument und dieses leidenschaftlich?
5. Betreibe ich leidenschaftlich Mathematik?
6. Interessiere ich mich seit meiner Schulzeit wissenschaftlich und forsche?
7. Bringe ich seit meiner Kindheit sportliche Leistungen und trainiere ich regelmäßig?
Hat man mindestens eine Frage mit JA beantwortet, geht man mit offenen Augen durch die Welt und hat das Vermögen Sachen zu durchschauen. Man erfasst mit dem inneren Auge
Philosophie ist also eine Art Sehschulung
Was hindert uns am Denken?
Hindert uns die eigene Vernunft? Nein, der Vernunft begegnen wir erst beim Denken.
Hindert uns die eigene Seele? Nein, der Ort des Denkens wird nicht gefunden.
Laut Nietzsche ist das Denken gleich der Ernährung, wer nicht denkt, lässt sein Gehirn verhungern.
Die Philosophie und die Mathematik bilden die kürzeste neuronale Strecke. Notwendige Bilder tauchen blitzartig auf, so dass das Gehirn hochempfindlich sein muss, um diese Bilder noch zu erfassen.
Wer denken will, muss das Gehirn neu aktivieren. Philosophieren kann man nicht lernen, man muss es reaktivieren.
Die Einführung in die Philosophie ist die Rückkehr in die Kindheit.
Philosophieren heißt:
Begegnung mit der Natur
Sehen, was die Natur zeigt
Hören, was die Natur sagt
Empfinden, was die Natur mitteilt.
Denken lernen können wir nur durch Denken, dabei hilft die Phantasie.
Gedankenlabor/ eigene Phantasiewerkstatt
Man stelle sich vor, dass man sich urplötzlich in einer 2-dimensionalen Welt befindet, man ist also Bestandteil eines Bildes. Die Aufgabe ist es eine Art der Fortbewegung zu finden.
Falls man sich noch nicht fortbewegt hat, hilft es die Situation zu zeichnen.
Immer noch in der 2-Dimensionalität gefangen? Dann einfach die Situation nur mit Strichen zeichnen.
Sucht man immer noch, hat die kindliche Hartnäckigkeit eingesetzt.
Was ist eine Frage?
Eine gute Frage ist die halbe Antwort.
Fragen setzen normalerweise eine Antwort voraus, doch die gewöhnlichen Fragen sind Erkundigungen (Wie spät ist es? Woher kommst du? etc.) Ein Philosoph erkundigt sich nicht, sondern sucht nach Antworten, die es aber nicht gibt.
Kinder fragen von Anfang an philosophisch. Sie sind auf der Suche, unaufhörlich fragend unterwegs, um die Welt zu verstehen. Die kindliche Frageart wird von den Erwachsenen häufig missverstanden. Kinder fragen nämlich Wieso? Warum? Weshalb?, die Erwachsenen erklären aber in die Was?-Richtung.
Thales und die Geburt der Philosophie
Thales hat sich das kindliche Fragen bewahrt. Er hat am 28. Mai 584 vor unserer Zeitrechnung als erster die Sonnenfinsternis berechnet. Dieser Tag ist der Geburtstag der Philosophie. Thales entdeckte Gesetzmäßigkeiten und dadurch sind Dinge vorhersehbar.
So gibt es zum Beispiel den Satz des Thales.
Dieser Satz sagt: Liegt ein Eckpunkt C eines Dreiecks auf dem Kreis, der die Seite AB zum Durchmesser hat, so hat das Dreieck bei C einen rechten Winkel.

Thales wurde von allen für einen Träumer gehalten, weil er von Dingen spricht, die keiner versteht.
Philosophen gelten als weltfremd und sind nicht alltagstauglich. Sie gucken in die Ferne und stolpern über Dinge, die vor ihnen liegen. Auffällig ist auch die geistige Abwesenheit. Oft pflegen sie auch dieses Verhalten um ihre Ruhe zu haben.
Um philosophieren zu können, müssen wir uns mit unserer eigenen Geschichte auseinander setzen.
Thales hat die Liebe und Weisheit verbunden, denn wer nicht lieben kann, kann auch nicht weise sein.

“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“
Der Weg zur Weisheit ist das Lernen und der Weg zur Liebe ist das schöpferische Gestalten.
MiriamF - 13. Mai, 22:37
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